Entdecken Sie die Wilde Kirche

An einem Projekt von Permakultur mitwirken und die Weiten des Ackers erleben.

Mehr erfahren

Abenteuerpilgern mit Lamas

13. Juni 2021, 14.00 bis ca 17.00 Uhr
72770 Reutlingen-Ohmenhausen

Mehr erfahren

Familienspaziergang mit Lamas

9. Mai 2021, 15.00 bis ca. 16.30 Uhr
72770 Reutlingen-Ohmenhausen

Mehr erfahren

Waldbaden – mit Förster und christlichem Waldbademeister

13. Juni, 16.00 bis 20.00 Uhr
11. Juli, 16.00 bis 20.00 Uhr
25. Juli, 16.00 bis 21.00 Uhr

Mehr erfahren

Faszination Bienen

Termine im Mai, Juli und August
Haus Birkach, Grüninger Straße 25, 70599 Stuttgart

Mehr erfahren

Unterirdisch gut! - Wanderung zur Barnberghöhle

Sonntag, 15. August 2021, 14.00 – 17.00 Uhr
Sonntag, 12. September 2021, 11.00 – 15.00 Uhr

Mehr erfahren

Biblischer Rundwanderweg Waldachtal

Termine von April bis August
Waldachtal-Tumlingen

Mehr erfahren

Fahrradgottesdienst mit Sternfahrt

6. Juni 2021
Sternfahrt zur Festwiese Liederkranz, Kornwestheim

Mehr erfahren

Herzlich Willkommen

Unser Motto bei Kirche im Grünen lautet: „Natur erleben – Gott begegnen!“ Das Eintauchen in die Natur entspannt uns: Beim Wandern durch die Täler. Beim Baden in den tiefen Wäldern. Beim Hören auf das Summen der Bienen. Entdecken Sie die schönsten Gottesdienstorte.

Gottesdienste im Grünen verbinden den Glauben an Gott mit dem Aufenthalt in der Natur. Innerhalb der Schöpfung können wir uns selbst als Geschöpf begreifen: Dankbar sein für das, was Gott uns schenkt.

Markus Munzinger und Dagmar Loncaric
Referat Kirche im Grünen
der Evang. Landeskirche Württemberg

Mehr über uns

Entdecken

Unsere Highlights

Gottesdienste

Familie aktiv

Wilde Kirche

Pilgern

Ausflugsziele

Demnächst

Eckart von Hirschhausen
Gerlinde Kretschmann
Markus Munzinger,
Dagmar Loncaric
Christoph Sonntag

Warum gibt es eigentlich so wenig Gottesdienste auf Autobahnbrücken? Es ist nicht nur die Geräuschkulisse, die für die Verkündigung hinderlich wäre, es fehlt vor allem das Gefühl von Erhabenheit, das uns die Natur schenken kann. Als Arzt weiß ich, dass Patienten, die aus dem Krankenbett ins Grüne schauen, schneller gesunden. Natur hat etwas Heilsames. Dies gilt es zu bewahren.

In Gottesdiensten im Freien spüren wir, was es heißt verbunden zu sein und dass „Wie im Himmel so auf Erden“ auch bedeutet, dass Dreck, den wir in den Himmel pusten auch wieder zu uns zurückkommt. Das ist der Treibhauseffekt. Ich mache mir große Sorgen um die menschengemachte Zerstörung unserer Lebensgrundlagen (...). In meinen Augen tragen gerade die Kirchen eine große Verantwortung, die wichtigen Themen wie Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung und Klimaschutz miteinander zu verknüpfen. Wir Christen folgen einer positive Vision einer Welt, die nicht auf Materielles alleine setzt. Wir haben ein weltumspannendes Netzwerk und vor allem: Der Kern des Christentums ist die Nächstenliebe – die schließt auch die nächsten Generationen mit ein! Die Übernächstenliebe sozusagen.

zur Seite der Stiftung Gesunde Erde Gesunde Menschen

„Kirche im Grünen“, das bedeutet, dass wir den christlichen Glauben aus den Kirchengebäuden hinaus tragen in die Natur ganz Baden-Württembergs. Welt, Natur, Leben – also der Kosmos in seinem umfassenden Sinne – entspringen dem Willen Gottes.

Ich finde es daher sehr schön, dass wir die Schöpfung bei Freiluft-Gottesdiens-ten auch an vielleicht ab und an ungewöhnlichen Orten feiern: Auf dem Campingplatz, einem Waldspielplatz, einer Burgruine oder Höhle, dem Fahrrad, Schiff oder während einer Wanderung.

Gerlinde Kretschmann

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher der Kirche im Grünen,
wir schreiben diese Zeilen vor dem zweiten Lockdown. Wenn Sie diese Zeilen lesen, haben wir die Hoffnung, dass die Infektionszahlen rückläufig sind und dass wir alle wieder unbesorgter unterwegs sein können. Im letzten Sommer waren Freiluftgottesdienste eine gute Alternative zu den Gottesdiensten in den Kirchen. Erfreulich war, dass viele Menschen die Natur neu oder verstärkt als Ruhe- und Kraftoase entdeckt haben. Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr durch die Gottesdienste geistliche Kraftquellen bieten können. Wir haben die Zeit genutzt, um unsere Homepage neu aufzustellen und die Anwendungen zu verbessern (GPS-Verlinkung u.a.). Die Kirchengemeinden und Veranstalter können jetzt direkt ihre Veranstaltungen einpflegen und evtl. Veränderungen vermerken. Damit erhalten Sie die Informationen zeitnah und aktueller, wenn sich Veränderungen abzeichnen. Mit unserem neuen Logo wollen wir die Unterschiedlichkeit unseres Glaubens aufzeigen. Die Sonne, die für wärmende Strahlen steht, damit das Leben auf der Erde möglich ist. Diese Strahlen können auch als Kompass gesehen werden, da unser Glaube uns wie ein Kompass durch das Leben führt. Kirche im Grünen möchte mit den geistlichen Angeboten Orientierung geben. Das Kreuz ist als Hoffnungszeichen sichtbar, das in Christus Gott über den Tod gesiegt hat. Es ist das Symbol, dass Gott in Christus sich mit den Menschen versöhnt hat. Alle Bereiche des Glaubens werden in diesem Logo sichtbar: Die Schöpfung – die Versöhnung – die Orientierung. Sollten sich aktuelle Entwicklungen (Corona) ergeben, bitten wir Sie, sich direkt bei uns auf der Seite zu informieren. Wir wünschen Ihnen die Hoffnung in Christus, Gottes Nähe und gute Erfahrungen bei den Kirche im Grünen-Veranstaltungen.

Kirche im Grünen – was für eine herrliche Idee! „Im Grünen und in der Musik steckt der liebe Gott!“ hat meine Tante Paula immer gesagt. Aufgewachsen im Remstal in grundpietistischer, aber nicht so furchtbar dogmatischer Umgebung war der „liebe Gott“ für mich allgegenwärtig: Er hat die Geschicke der Menschheit gelenkt, er hat Gesetze gemacht, die man nicht alle einhalten konnte, er hat für das schlechte Gewissen gesorgt, wenn man eines seiner zahlreichen Gesetze übertreten hat. Er hat Vergebung angeboten – aber auch immer mit der Abrechnung nach dem Tod gedroht. Das war eine funktionierende Mischung aus Angst und Vertrauen, an die ich mich in der Summe trotzdem gerne erinnere. Mit dem Größerwerden, einem naturwissenschaftlichen Studium und der Beschäftigung mit Satire und Kabarett, die beide keine Grenzen kennen, sind Fragen zu diesem Gott aufgetaucht, die mich immer wieder zwischen gläubigem Christen und Agnostiker hin und her pendeln haben lassen. Ich denke gerne an Tante Paula zurück, an ihren unerschütterlichen Glauben, der ihr das Leben in jeder Hinsicht leicht gemacht hat. Unglücklicherweise war Tante Paula nicht der klügste und gebildetste Mensch, dem ich je begegnet bin. Menschen, deren Intellekt ich bewundere, zum Beispiel Steven Hawkings oder Yuval Harari, erklären eine Welt ohne Gott. Das tun sie sehr scharfsinnig und Tante Paula konnte dem gar nichts entgegensetzen – außer ihren Glauben. . . Das ist entweder das größte Geschenk, das ihr der liebe Gott gegeben hat oder es war eine gute, lebensertüchtigende Einbildung? Ich stelle mir immer die Frage, warum der liebe Gott, wenn es ihn gibt, sich so perfekt vor uns versteckt. Außer unseren Erlebnissen mit ihm, unseren Gefühlen, den Geschenken, die er uns gibt, tut er alles, damit die Wissenschaftler keinerlei Hinweis auf ihn finden. Was wäre so schlimm daran, wenn er sich jedem von uns einmal im Jahr zeigen würde? In einer Silvester-Ansprache? Jeder von uns schaut gen Himmel und der liebe Gott spricht jeden individuell an? Wenn er uns alle erschaffen hat, ist ihm auch das möglich. Warum tut er das nicht? Er könnte uns dabei ja jede Freiheit lassen und uns trotzdem Hinweise geben, wie wir besser leben. Er würde so ein für alle allemal diese schrecklichen Zweifel beseitigen? Weiß jemand von Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser dieses Vorworts, warum? Haben Sie eine Antwort darauf? Dann bitte her damit: christoph@sonntag.tv. Oder wir sprechen persönlich darüber an einem der Gottesdienste im Grünen, an dem ich bestimmt teilnehmen werde!

Liebe Leserinnen und Leser, diesen Text habe ich 2019 für die "Kirche im Grünen" verfasst. Kurz danach kamen die schlimmsten Monate meines Lebens; ich wurde aus niederen Beweggründen heraus mit falschen Vorwürfen durch die Presse gejagt und fast vernichtet dabei. Viele Leser haben mir geschrieben und mir bestätigt, dass und wieso Gott existiert. Dafür will ich mich von Herzen bedanken, jetzt habe ich auch wieder Zeit und einen freien Kopf; meine E-Mail-Adresse funktioniert noch, wer mir wieder schreibt, kriegt diesmal sogar eine Antwort! Denn ich habe in den schlimmsten Monaten meines Lebens auch die schönsten Momente erlebt - und die Antwort auf meine Fragen an Gott wurden mir in diesen Monaten eindrücklich beantwortet. Bleiben Sie alle gesund! Ihr Christoph Sonntag

zur Stiphtung Christoph Sonntag